Ein kurzer Überblick über die Entwicklung des Esperanto

    1887

Dr. Ludwig Zamenhof (15.12.1859 – 14.4.1917), ein polnischer Augenarzt, gibt in Warschau sein Lehrbuch der internationale Sprache unter dem Pseudonym Dr. Esperanto heraus. (esperanto = ein Hoffender) Das Pseudonym  Esperanto bürgert sich rasch als Name der internationalen Brückensprache Esperanto ein.

1888

In Nürnberg wird von dem Journalisten Leopold Einstein die erste Esperanto-Gruppe der Welt gegründet.

1905

Der 1. Esperanto-Weltkongreß findet in Boulogne-sur-Mer in Frankreich statt.

1906

Der Deutsche Esperanto-Bund (DEB) wird gegründet.

1908

Der Esperanto-Weltbund UEA (Universala Esperanto-Asocio) wird gegründet; heutiger Sitz in Rotterdam.

1938

Der Weltbund der Esperanto-Jugend TEJO (Tutmonda Esperantista Junulara Organizo) wird gegründet; heutiger Sitz in Rotterdam.

1954

Auf der Generalversammlung in Montevideo verabschiedet die UNESCO eine Resolution zugunsten von Esperanto und nimmt den Esperanto-Weltbund als „Beratendes Mitglied“ auf.

1961

Die Kultusministerkonferenz der Bundesrepublik Deutschland bekräftigt ihren Beschluß von 1954, daß „gegen den Unterricht von Esperanto in freiwilligen Arbeitsgemeinschaften keine Bedenken bestehen“. (Drucksache KMK 650)

1987

Jubiläums-Weltkongreß zum 100. Geburtstag von Esperanto in Warschau; 6 000 Teilnehmer

2004

89. Weltkongreß in Peking; 3 000 Teilnehmer. Auch ich habe teilgenommen.

Die genaue Zahl der Esperantisten in der ganzen Welt ist nicht bekannt; wahrscheinlich sind es aber mehrere Millionen.

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